13. Novembarrr 2010

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen eines berühmten Mannes, denn
heute feiert die Piratengemeinschaft der Welt den
160. Geburtstag von
Robert Louis Stevenson.
Stevenson ist der Schöpfer
des Abenteuerromanklassikers "Treasure Island" (Die Schatzinsel)
und geistiger Vater von so illustren Gestalten wie Long John Silver, Käptn
Flint, Jim Hawkins oder Billy Bones.
Er wurde am 13. November
1850 im schottischen Edinburgh geboren. Da er bereits als Kind oft krank
war und das Bett hüten musste, flüchtete er sich schon früh
in Fantasiewelten und begann bereits als Schüler, Geschichten zu
schreiben und mit 16 erschien sein erstes gedrucktes Werk.
Während seiner Universitätszeit
erschienen weiter kleine Werke und Gedichtbände sowie Zeitungsartikel.
Nach etlichen gesundheitsbedingten Auslandsaufenthalten, die er unternahm,
um seine chronische Bronchitis auszukurieren, erschien 1883 mit "Treasure
Island" sein erster umfangreicherer Roman und zugleich seine erste
kommerziell erfolgreichere Arbeit.
Es folgten 1886 "The
strange case of Dr Jekyll and Mr Hyde", ein ebenfalls sehr erfolgreiches
Buch das wie "Treasure Island" bereits mehrmals verfilmt wurde,
und im selben Jahr mit "Kidnapped" sein dritter großer
Erfolg.
Stevenson hat viele weitere
Bücher, Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, von denen jedoch
keines so bekannt geworden ist wie die obigen drei. Speziell "Treasure
Island" ist als Klassiker in die Abenteuer- und Seefahrerliteratur
eingegangen und kein modernes Piratenbuch oder -film kommt ganz ohne Anspielungen
auf irgendeinen Aspekt des Buches aus. Insgesamt ist es über 50 Mal
verfilmt worden.
Am 3. Dezember 1894 starb
Robert Louis Stevenson auf Upolu, einer samoanischen Insel auf der er
sich etliche Jahre zuvor ein Grundstück samt Haus gekauft hatte,
um in einem wärmeren Klima leben zu können, an seiner Lungenkrankheit.
In Edinburgh steht heute
ein bronzenes Denkmal ihm zu Ehren.
Robert Louis Stevenson 1870 |
Cover einer Ausgabe von Treasure Island, 1911 |
In diesem Sinne, Kameraden: Hoch die Rumgläser auf den Mann, der
uns einen Klassiker der Piratenliteratur hinterließ, der bis heute
nichts von seiner Faszination verloren hat!
21.Oktobarrr 2010
Wieder einmal ein denkwürdiger
Tag (und wieder einmal haben wir ihn verpaßt....*pfeif*) - eher
weniger für Piraten denn für ehrbare Seemänner und lautere
Offiziere der Marine Seiner Majestät (selbige sollen sich ja auch
ab und an zu uns verirren).
Am 21.10.1805 fand am Cabo
de Trafalgar an der Küste von Spanien die berühmte
Schlacht von Trafalgar
statt, bei der die britische
Marine gegen die vereinigten Flotten der Spanier und Franzosen antrat.
Der taktisch gewiefte Sieg gegen diesen als übermächtig empfundenen
Feind sicherte England die uneingeschränkte Seeherrschaft bis weit
ins 19. Jahrhundert, hatte jedoch auch den tragischen Verlust Lord
Nelsons, des taktischen Genies der Briten zur Folge.

The Death of Lord Nelson von Arthur William Devis
Nelson, der bereits vorher
in unzähligen Schlachten durch neue, ungewohnte Manöver spektakuläre
Siege erringen konnte (und dafür oft genug teuer mit einem Körperteil
bezahlte), hatte den genialen Einfall, statt wie bisher dem Gegner in
gerader Kampflinie (daher der Name 'Ship of the line' für die großen
Kriegsschiffe der Navy) gegenübertreten zu lassen, seine Schiffe
in zwei Kolonnen aufzuteilen, die einen Keil in die gegnerische Linie
treiben sollten. Anschließend sollten die gegnerischen Schiffe in
Einzelgefechten manövrierunfähig gemacht werden (das Signal
hierzu lautete "Engage the enemy more closely").

Viel ist über den Schlachtverlauf
geschrieben und analysiert worden, so daß es zu weit führen
würde, das alles hier aufzuschreiben. Erwähnt sei nur noch das
berühmte Signal vor der Schlacht, mittels Code-Fahnen gesetzt: England
expects every man to do his duty - England erwartet, dass jeder Mann seine
Pflicht tut. Am Trafalgar Day wird dieses Signal auch heute noch in Portsmouth
an Nelsons Flaggschiff 'Victory' gesetzt.


Die 'Victory' am Trafalgar Day (©BBC)
Wer Genaueres zum Verlauf,
zu den Einzelkämpfen, Schiffen, der Vor- und Nachgeschichte wissen
möchte, dem sei folgendes Buch empfohlen:

Zum Abschluss hier noch etliche Bilder zum Thema:
Es
gibt nichts, wo die Black Fleet noch nicht war (*arr*) - so sieht es am
Cabo de Trafalgar heute aus. Selbst jetzt noch werden manchmal Fundstücke
aus in der Schlacht gesunkenen Schiffen angespült - leider haben
wir nichts gefunden!
Klicke das Bild, um zu einer Galerie zu kommen.
See ya next time,
- Jeremiah Flynne,
1. Maat
19.Septembarr 2010
An diesem heutigen denkwürdigen
Tage meldet sich der Quartermaster der Black Fleet einmal mehr aus der
rumvernebelten Versenkung seiner stinkenden Kajüte, um alle auf den
sieben Weltmeeren ihr Unwesen treibende Nichtsnutze und sämtliche
noch nichtsnutzigeren Landplagen daran zu erinnern, dass wir heute, an
diesem 19. des Monats Septembarrr den
TALK
LIKE A PIRATE DAY

begehen!
Wie immer gibt es rund um
den Globus die verschiedensten Aktivitäten seitens verbündeter
Crews ~ zeigt eure Unterstützung, indem ihr euch auf die Karte mit
eintragt, um den TLPD international zu machen und eure Ideen einschickt,
wie ihr euch am heutigen Tag angemessen betrinken den heutigen
Tag angemessen feiern wollt.
Auch ansonsten haben sich
Cap'n Slappy Summers und John "Ol' Chumbucket" Baur, die Begründer
des TLPD, alles mögliche einfallen lassen - stöbert einfach
mal durch die Seite.
Wenn auch die Black Fleet
aus Zeitgründen den TLPD nicht mit einem angemessenen Grog Fest begehen
kann, so sind wir doch heute mehr denn je gedanklich in piratigen Gefilden
unterwegs.
In diesem Sinne: All hope
abandon, ye scurvy scallywags who enter here! Take a fancy to t'is ye
olde Talk like a Pirate Day and flap yer gums to yer mateys 'bout it.
Set sail!
- Jeremiah Flynne
(der immer noch der Meinung ist, dass es sich in Englisch viel schöner
piratig fluchen lässt....)
07.05.2010 - Stapellauf der HMS Victory - 245. Jahrestag

Mal wieder höchste Zeit für ein
Update aus den Reihen der Black Fleet, damit ihr räudigen Landratten
seht, dass uns noch nicht der Skorbut erledigt oder der Sturm abgetrieben
hat.
Und welch besseren Tag gäbe es für ein Update als den heutigen
245. Jahrestags des Stapellaufs der HMS Victory.

Die war natürlich ein
Schiff der Navy und da werden sich jetzt manche bestimmt fragen, was sie
dann auf einer Piratenseite verloren hat. Da wir aber generell auch die
Leistungen von anderen würdigen wollen und außerdem Schiffe
jedweder Couleur bewundern (und überhaupt, wer weiß....vielleicht
kann man den Kahn mal kapern), hier also eine kleine Geschichte der Victory.

HMS Victory ist das älteste im Dienst der englischen
Krone stehende Kriegsschiff und das Flaggschiff des Second Sea Lord, des
Oberbefehlshabers des Naval Home Command.
Sie lief am 7. Mai 1765 vom Stapel und wurde im Jahre 1778 in den Dienst
der Krone gestellt. Bis 1812 blieb sie aktiv im Einsatz und liegt heute
in Portsmouth, wo sie besichtigt werden kann. Ihr berühmtester Einsatz
war die Schlacht von Trafalgar 1805, die in einem Sieg der englischen
Flotte über die vereinigte spanisch-französische Flotte endete.

Mit Bugspriet ist die Victory 92 m lang, ihre größte Breite
beträgt 15,2 m. Bei günstigem Wind konnte sie eine Höchstgeschwindigkeit
von bis zu 14 Knoten erreichen. Da das Schiff einige Male umgebaut wurde,
änderten sich sowohl ihre Takelung als auch Heckschmuck und Bemalung.
Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnamen wurde ihr Aussehen bei
Trafalgar weitestgehend wieder hergestellt.
Die Victory ist ein Fünfdecker mit drei Kanonendecks, auf denen sich
92 Geschütze befinden. Weitere 12 Geschütze befanden sich auf
einem erhöhten hinteren Deck. Die schwersten Geschütze an Bord
waren zwei 68-Pfünder-Karronaden im Bug. Die 32-Pfünder, die
etwa ein Drittel ihrer Bewaffnung ausmachten, hatten eine Reichweite von
2,2 km, erreichten ihre volle Durchschlagskraft jedoch nur auf eine Distanz
von 300 bis 400 m.
(Text ©Fil Raven)
10.12.2009
Arrr me mateys! Long time no see...
...aber welche Jahreszeit paßt besser für ein
Update als die Winterweihnachtszeit, wenn alle fett und faul in ihren
Kojen liegen und die Beute der letzten Monate genießen.
Beute ist dann auch ein gutes Stichwort. Wer noch ein Präsent für
die Holde sucht oder seine Ahnengalerie etwas verschönern möchte,
sollte sich diesen Leckerbissen aus dem Hause Sideshow mal genauer ansehen-

Die im Verhältnis 1:4 angefertigte Statue von Kapitän
Blackbeard ist den Machern wirklich überaus realistisch und ansehnlich
- soweit das in Blackbeards Fall möglich ist - gelungen.
Die Black Fleet meint: 5 von 5 Rumbuddeln!
27.10.2009
Mal wieder Zeit für ein Update....
Die Gatherings-Extraseiten haben wir nun vorerst wieder vom Netz genommen;
ihr könnt die Indexseite mit den Links zu Fotos usw. aber ab jetzt
über unsere Aktionen links im Menü aufrufen,
wo wir das Gathering nun passenderweise eingeordnet haben.
Auch eine Fotogalerie wird noch folgen; fürs erste
sei euch jedoch der Erfahrungsbericht unserer Verbündeten von der
R-T-R nahegelegt, den diese dankenswerterweise extra für uns verfaßt
haben.
Wer also wissen möchte, was er beim Gathering so verpaßt hat,
der schlage nun die folgenden rumgeschwängerten Zeilen auf...
>>
Zum Bericht! (PDF)
Newsarrrchiv
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